Gründung von veslpol Schleswig-Holstein

Im Rahmen einer Fortbildung der Zentralen Ansprechstelle LSBTIQ* der Landespolizei Schleswig-Holstein für die örtlichen Ansprechpersonen LSBTIQ* in den Polizeidirektionen, saßen am Abend des ersten Tages die Mitarbeitenden nach Feierabend in entspannter Atmosphäre zusammen. Irgendwann kam das Thema „VelsPol“ auf und es wurde schnell festgestellt, dass es in Schleswig-Holstein keinen Ableger von VelsPol gibt.

Interessierte, die sich organisieren wollen, hatten bis dato lediglich die Möglichkeit, Mitglied in einem anderen Landesverband zu werden, wie z.B. VelsPol Nordwest (Hamburg, Bremen, Niedersachsen). Schnell stand die Frage im Raum, wie viele Personen für die Gründung eines Vereins erforderlich sind. Es sind sieben und wie der Zufall es wollte, saßen genau sieben Personen gemeinsam am Tisch. Kurze Zeit später war die Satzung geschrieben, ein Versammlungsleiter bestimmt und die Gründungsversammlung abgehalten. 

Die Vorsitzende von VelsPol Deutschland, Diana Gläßer, schaltete sich per Videokonferenz hinzu und sprach anerkennende Grußworte. Nach dem Antrag auf Gemeinnützigkeit beim Finanzamt Kiel wurde im Anschluss die Eintragung ins Vereinsregister beantragt. Der schon von „Stunde 1“ eingerichtete Instagram-Account „velspolsh“ fand regen Zulauf und wird von vielen Menschen gefolgt.

Jetzt sind wir also startklar und freuen uns, die Dinge getreu dem Motto „Echte Vielfalt im echten Norden“ anpacken zu können.

Mit der Gründung von velspol Schleswig-Holstein wird der "echte Norden" noch etwas mehr zum "queeren Norden".
Diana Gläßer
VelsPol Deutschland
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