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Über uns

Wer oder was ist VelsPol
eigentlich?

velspol ist das LSBTIQ* Netzwerk für Mitarbeitende in Polizei, Justiz und Zoll sowie der Ordnungsbehörden in Schleswig-Holstein.

Wir wollen, dass sich niemand aufgrund seiner sexuellen Orientierung oder der geschlechtlichen Identität verstecken muss. Durch unsere Arbeit wollen wir erreichen, dass  die Voraussetzungen dafür geschaffen werden.

Mission Statement

velspol Schleswig-Holstein e.V. unterstützt queere Menschen bei der Verwirklichung und Wahrung ihrer Menschenwürde im beruflichen wie im privaten Bereich. Ziel des Vereins ist es, Vorurteile gegenüber queeren Menschen abzubauen, um deren Dirkriminierung entgegenzuwirken.

Wie überall in der Gesellschaft, gibt es natürlich auch innerhalb der Polizei, des Zolls und der Justiz queere Mitarbeitende. Wir als velspol Schleswig-Holstein sind ein gemeinnütziger Verein und setzen uns für die Belange von LSBTIQ*-Personen bei den entsprechenden Behörden in Schleswig-Holstein ein.

Unser Verein besteht hauptsächlich aus Polizeibediensteten und hat es sich zum Ziel gesetzt, LSBTIQ*-Personen im Beruf und auch privat zu unterstützen. Obwohl es auch viel Erfreuliches gibt, existieren leider immer noch Vorurteile und Bedenken hinsichtlich Menschen, die nicht heteronormativ sind.

Für uns ist es jedoch eine Selbstverständlich-keit, als fester Bestandteil der Gesellschaft sowie von Polizei, Zoll, Justiz und der Ordnungs-behörden wahrgenommen zu werden. Wir leisten genau so gute Arbeit wie alle anderen Kolleg*innen und sind davon überzeugt, dass für Diskriminierung und Vorurteile künftig kein Platz mehr ist.

Unbenannt
  • Durch unsere Arbeit wollen wir noch existierenden Vorurteilen gegenüber LSBTIQ*-Personen innerhalb und außerhalb der jeweiligen Behörde entgegenwirken. Dazu nehmen wir an Fortbildungsveranstaltungen teil, zeigen uns auf Infoständen in der Öffentlichkeit und nehmen aktiv an der Beratung von Behörden und Kollegen teil.
  • Wir unterstützen LSBTIQ*-Beschäftigte in Polizei, Justiz und Zoll durch Zuhören, Gespräche und Erfahrungsaustausch. Dazu gehört auch die Intervention bei Behörden, sollte ein nicht korrekter Umgang vorliegen.
  • Durch Teilnahmen an den CSDs in Schleswig-Holstein schaffen wir Sichtbarkeit als ganz normaler Teil der Gesellschaft.
  • Wir unterstützen Opfer von homo-, transfeindlicher Gewalt durch Beratung, Beistand und Information.

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Förder Mitgliedschaft

Wenn du nicht für Polizei, Justiz, Zoll oder eine Ordnungsbehörde arbeitest, ist eine Mitgliedschaft als Fördermitglied möglich. 

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Spenden verwenden wir sehr sorgfältig und satzungsgemäß. Wir nutzen diese ausschließlich für unsere gemeinnützige Arbeit.
 
Unterstütze unsere Arbeit für Akzeptanz von LSBTIQ*-Beschäftigten in Polizei, Justiz und Zoll sowie für unsere Aufklärungsarbeit in Bezug auf Hasskriminalität! 

Spenden kannst du per Überweisung an:

  • Deutsche Skatbank
  • velspol Schleswig-Holstein e.V.
  • IBAN: DE40 8306 5408 0005 3539 20
  • BIC: GENODEF1SLR

Oder ganz einfach über unseren PayPal Spendenbutton:

nachgefragt

häufig gestellte fragen

Niemand wird durch uns geoutet. Jeder bestimmt dies selbst. Aber, wenn du uns brauchst, sind wir mit Rat und Tat für dich da oder hören einfach nur zu.

In unserem Verein gibt es Kollegen*innen, die vielleicht ähnliches erlebt haben wie Du und auch welche, die nach ihrem Outing nie mit Problemen kämpfen mussten. Einige unserer Mitglieder haben sogar, trotz ihres Outings, Karriere bis in hohe Führungsämter gemacht.

Wir als velspol Schleswig-Holstein wollen dabei helfen, Brücken zu bauen und unsere Mitglieder durch einen regen Erfahrungsaustausch unterstützen. Scheu dich nicht, uns zu kontaktieren. Jedes Anliegen wird von uns ernst genommen und diskret behandelt.

Ursprünglich resultiert der Name velspol aus dem ersten Treffen lesbischer und schwuler Polizeiangehöriger im Jahre 1994. Daher „Verein lesbischer und schwuler Polizeiangehöriger“. Heute freuen wir uns, das Mitarbeitenden Netzwerk für alle LSBTIQ*-Bediensteten zu sein.

Obwohl schon 1969 das Totalverbot von Homosexualität abgeschafft worden war, existierte die Strafbestimmung § 175 StGB bis 1994. Nach dessen Wegfall fand noch im gleichen Jahr das erste bundesweite  Treffen LSBT* Polizeibediensteter statt, das sich zu einem jährlich stattfindenden Bundesseminar für LSBT* Polizeibedienstete entwickelte. Schon 1995 wurden Vereine für LSBT* Polizeibedienstete in mehreren Bundesländern gegründet, die jedoch verschiedene Vereinsnamen führten.

Die Bezeichnung „Bediensteter“ wurde gewählt um deutlich zu machen, dass der Verein Arbeitern, Angestellten und Beamten im Polizeiberuf offen steht. Neben der gegenseitigen Unterstützung war und ist uns die Einforderung von Rechten ebenfalls wichtig. Um die Interessen auf Bundesebene zu wahren, nahmen 2002 die  Ländervereine den einheitlichen Namen „VelsPol“ für „Verein lesbischer und schwuler Polizeibediensteter“ an und schlossen sich zum „Verband lesbischer und schwuler Polizeibediensteter“ (VelsPol Deutschland) zusammen. Damit konnte die Arbeit auf Bundesebene aufgenommen werden.

Um anderen europäischen Ländern helfen zu können und auf europäischer Ebene Gehör zu finden, wurde das europäische Netzwerk „European Gay Police Association“ (EGPA) 2004 im Vertrag von Amsterdam gegründet. Dieses erste europäische Symposium wurde durch die niederländischen Kolleg*innen in Amsterdam durchgeführt.

Im Juni 2014 wurde die EGPA im Gastland Deutschland von velspol in Berlin ausgetragen. Unter der Schirmherrschaft von Klaus Wowereit nahmen Polizeiangehörige aus 13 Staaten teil. Während des Seminars besuchten uns u. a. 3 Polizeipräsidenten, Bundestagsabgeordnete und internationale Aktivisten.

Im Jahr 2016 wurde der Verband im Rahmen einer Neugründung in „European LGBT Police Association“ umbenannt.

Weitere Informationen findest du hier: https://lgbtpolice.eu

velspol Deutschland veranstaltet bereits seit 1994 Seminare für LSBTIQ*-Bedienstete in Polizei, Justiz und Zoll an unterschiedlichen Orten in Deutschland.

Nach den letzten Seminaren in Hamburg (2017), München (2018) und Potsdam (2019) mussten wir das Seminar in Trier 2020 coronabedingt absagen. Das Seminar fand daher erst 2022 statt. 

2023 fand das Seminar in Magdeburg statt.

Auch 2025 veranstaltet velspol wieder ein Bundesseminar. Alle Informationen und Möglichkeiten der Teilnahme findest du hier: https://seminar-velspol.de

Für das Bundesseminar werden wir die Anerkennung der Förderwürdigkeit als staatspolitische Bildungsveranstaltung i.S. des § 9(2) SUrlV beantragen.

Die vergangenen Bundesseminare wurden von der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) als staatspolitische und förderwürdige Veranstaltung anerkannt.

Die Bescheinigung der BpB findest du hier: https://seminar-velspol.de

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velspol Schleswig-Holstein wird aus Mitteln des Ministeriums für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung Schleswig-Holstein gefördert.

Wir sind gemeinnützig und beim Vereinsregister Kiel eingetragen.

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